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Bewusste Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkindalter - Ein Plus für Mutter und Kind

Zu diesem Thema veranstaltet das Adipositasnetzwerk seit 2009  Fortbildungsangebote für Hebammen und weitere Fachkräfte im medizinischen Bereich. Dies geschieht in Kooperation mit dem Landesverband der Hebammen bzw. mit Hebammenschulen und dem Qualitätszirkel Ernährung Rheinland-Pfalz e.V. (QZE), der Ernährungsexpertinnen als Referentinnen stellt.

Eine weitere Fortbildung wurde in der Hebammenschule Speyer am 19. 11. 2014 angeboten. Es nahmen etwa 30 Hebammenschülerinnen sowie einige Hebammen des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses daran teil.

„Was können Eltern vor der Geburt tun, um die Chancen auf ein gesundes Leben für ihre Kinder zu verbessern?“ Dem Auftreten von Übergewicht, Diabetes und Allergien kann bereits im Mutterleib vorgebeugt werden. Ein bewusstes Ess- und Bewegungsverhalten vor und während der Schwangerschaft sowie eine gute medizinische Vorsorge können die Risiken für diese Erkrankungen langfristig verringern.

Somit legen Eltern in Schwangerschaft, Stillzeit und im ersten Lebensjahr nach der Geburt die Grundsteine für eine gesunde Zukunft ihrer Kinder.

Mit den durch das Adipositas-Netzwerk Rheinland-Pfalz angebotenen Schulungen für Hebammen und Hebammenschülerinnen werden wichtige Voraussetzungen für ein gesundheitsförderndes Verhalten der Eltern gelegt. Hebammen sind vor und nach der Geburt Partnerinnen der Schwangeren,, Mütter und Familien. Sie haben den persönlichen Kontakt und das Vertrauen der Frauen.

Zahlreiche Studien belegen, dass insbesondere die Ernährung der Mutter während der kritischen prä- und perinatalen Entwicklungsphasen und in den ersten Lebenswochen sehr wichtig ist. Durch die „perinatale Programmierung“ kann es zu entscheidenden und dauerhaften Veränderungen im Stoffwechsel des Kindes kommen. Entscheidend ist, dass bereits in dieser kritischen Phase die Prävention ansetzen muss.

Bei den Schulungen dienen die aktuellen Ernährungs-Empfehlungen des Netzwerkes „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“ und die Leitlinien zur Allergieprävention als Grundlage. Eine qualitativ ausgewogene Lebensmittelauswahl, die empfohlenen Lebensmittelmengen, sowie der Zusatzbedarf an Energie und kritischen Nährstoffen für Schwangere und Stillende stehen im Mittelpunkt.

Insbesondere eine an das Ausgangsgewicht angepasste Gewichtszunahme zählt zu den wichtigsten präventiven Maßnahmen. Auch das frühzeitige Erkennen eines Gestationsdiabetes ist von großer Bedeutung und wird in den Schulungen vermittelt.

Stillen soll uneingeschränkt empfohlen und gefördert werden. Dieses gilt für die kurzfristigen Vorteile, wie die Mutter-Kind-Bindung, als auch die langfristigen positiven Wirkungen auf die Gewichtsentwicklung, den Stoffwechsel und eine Vielzahl anderer Entwicklungsaspekte des Kindes. Mit Informationen zur Säuglingsmilch und zur Einführung der Beikost sowie zu den überarbeiteten Leitlinien zur Allergieprävention wird die Fortbildung abgerundet.

Fazit: Prävention in Schwangerschaft und Stillzeit bietet enorme Chancen und hat ein sehr hohes Potenzial, die Gesundheit der Kinder ein Leben lang positiv zu beeinflussen.

Ernährungsberaterinnnen im QZE RLP